Bindungsangst und Verlustangst

Bindungsangst und Verlustangst

In einer Beziehung empfinden vielleicht beide sowohl Bindungsangst als auch Verlustangst. Ich möchte einerseits meine Freiheit, möchte nicht eingeschränkt werden, andererseits möchte ich Dich nicht verlieren.

Mal ist bei mir die Verlustangst größer als bei Dir. Dann wieder überwiegt bei mir die Bindungsangst. Wenn das bei Dir auch so ist, dann kommt es oft zu On-Off-Beziehungen. Verlustangst kann Beziehungen zerstören.

Ambivalente Gefühle Oder es spielt sich eine Art „Spezialisierung“ in der Paarbeziehung ein: Einer übernimmt den Part des Freiheitsliebenden, der andere die Rolle desjenigen, der mehr vom anderen will. Der eigene Schatten wird auf den Partner projeziert, so dass man sich um die eigenen ambivalenten Gefühle nicht kümmern muss. Offenbar ist es weniger bedrohlich, Konflikte mit dem Partner zu haben als die Spannung in sich selbst, die Spannung zwischen den eigenen unbewussten Bedürfnissen und Ängsten auszuhalten: „Ich hab‘ keine Probleme, Du bist mein Problem!“

Wie enstehen Verlustangst und Bindungsangst?

Um einen zukünftigen existenziellen Verlust zu vermeiden geht ein Mensch mit Verlustangst Bindungen aus dem Weg. Deshalb treten Verlustangst und Bindungsangst oft zusammen auf. Wer sehr früh als Kleinkind eine Trennung von der Mutter erlebt hat, ist in vielen Fällen dadurch traumatisiert.

Bindungangst und Verlustangst: Folge von Erfahrungen als BabyEin Beispiel: Ein Kind kommt aus medizinischen Gründen in eine Klinik. Die Eltern können dem Baby nicht erklären, dass die Trennung vorübergehend ist, weil es das nicht versteht. Je kleiner das Kind, desto weniger versteht es, was in einer solchen Situation passiert. Es erlebt nur die Angst, von den Eltern allein gelassen worden zu sein
Oder die Eltern geben ein 6 Monate altes Kind zur Oma, weil sie eine Auslandsreise antreten müssen. Das Baby mag die Oma, aber es versteht nicht, warum die Mamma nicht mehr da ist. Die Oma berichtet ihrer Enkelin später, dass sie die ersten drei Tage bei der Oma nichts gegessen habe. Ein klares Anzeichen dafür, wie verstörend die plötzliche Trennung von dem Kleinkind erlebt wurde.

Eine Trennung wirkt wie ein Schock

Die vorübergehende Trennung wirkt wie ein Schock. Ein Bereich des Kindes gibt auf und spaltet sich ab. „Das ist alles zu viel für mich, ihr könnt alleine weitermachen. Ich bin nicht mehr dabei.“

Später, wenn aus dem Kind ein erwachsener Mesch geworden ist, ist die feinstoffliche Verletzung oft nur oberflächlich verheilt: In einer Situation, in der erneut ein Verlust oder eine Trennung erlebt wird, oder auch nur befürchtet wird, meldet sich der abgetrennte Bereich mit einem Gefühl von Panik und Verzweiflung.

Für den Erwachsenen ist die panische Reaktion, die übertriebene Angst, nicht verständlich. In einer solchen Situation entsprechen die Emotionen nicht mehr denen eines Erwachsenen mit entsprechender Lebenserfahrung, sondern denen eines Kindes, das sich verlassen oder ausgesetzt fühlt.

Ein Mensch mit Verlustangst auf Grund eines Traumas, eines frühen Verlustes, fürchtet sich unter Umständen vor jeder Bindung. Aus Furcht davor, erneut einen Verlust zu erleiden, wird jede Nähe, jede Bindung, gemieden. Um Verluste zu vermeiden kommt es zu Bindungsangst. Vertrauen war immer gefährdet und deshalb fällt es schwer, sich auf einen anderen Menschen wirklich einzulassen. Menschen mit Bindungsangst und Verlustangst fällt es schwer, überhaupt eine Beziehung einzugehen. Je größer die Nähe wird, desto größer wird die Bindungsangst.

Hält einem der Partner den Spiegel vor?

Oft sucht man sich Partner, die einem die Gelegenheit geben, sich an ihnen abzuarbeiten. Man verliebt sich unter Umständen in jemanden, der genau die Schwächen hat, die einen wunden Punkt bei einem selbst entsprechen. Man erwartet zum Beispiel von einem Partner ein bestimmtes Verhalten, das er gerade nicht bieten kann. Zum Beispiel möchte man größere Nähe, mehr Verlässlichkeit – und genau das kann dieser Mensch auf Grund seiner traumatischen Erlebnisse nicht bieten.

Wenn ich von einem anderen Menschen etwas möchte, was er mir zumindest jetzt nicht geben kann, wenn ich zu große Erwartungen habe, die der andere nicht erfüllen kann, dann ist Enttäuschung vorprogrammiert.

Bindungsangst feinstofflich betrachtet

Feinstofftherapie online Haben Sie Ihre Beziehungsprobleme schon einmal feinstofflich betrachten lassen?
Aus feinstofflicher Sicht besteht der Mensch nicht nur aus Haut und Knochen.
Das was die Lebendigkeit und Ausstrahlung eines Menschen ausmacht, ist die
feinstoffliche Substanz, die den Körper mit Leben erfüllt.

Ängste sind ein Ausdruck dafür, dass sich die feinstoffliche Substanz verhärtet und
verdichtet hat. Da hilft es wenig, wenn man versteht, wodurch die Angst entstanden
ist. Auch der Leidensdruck, der Wunsch nach Veränderung kann oft so lange nicht
zur innere Ordnung führen, so lange die Verhärtung der feinstofflichen Substanz
nicht aufgelöst ist.

Eine Feinstofftherapie / Feinstoffberatung kann die natürliche Tendenz des Organismus,
zur inneren Ordnung zurückzufinden, unterstützen. Da die Ursache für die Ängste in der Veränderung der feinstofflichen Substanz liegt, kann sie auch hier aufgelöst werden.

 

Bindungsangst auflösen

Wenn die energetische Blockade im Feinstoffkörper  aufgelöst wird, dann wird damit die Bindungsangst aufgelöst. Durch die Feinstofftherapie werden zunächst die Verhärtungen im Feinstoffkörper aufgelöst. Sie verhindern den Selbstheilungsprozess und den Kontakt zu den eigenen Quellen von Lebenenergie und Lebensfreude.

Eine Beziehung ist dann glücklich und erfüllend, wenn beide in Kontakt mit den Kraftquellen in sich selbst sind. So lange der Feinstoffkörper verletzt ist, ist der Kontakt zu den eigenen Kraftquellen nur begrenzt möglich.

Wenn bestimmte Verhaltensweisen des Partners bei einem selbst unverhältnismäßig starke Emotionen wie Traurigkeit, Angst, Verzweiflung oder Wut auslösen, dann könnte eine Feinstofftherapie in einer Feinstoffpraxis helfen.
(Siehe Feinstofftherapie oder Bindungsangst Therapie online)

Hilfe, wenn man selbst Bindungsangst erlebt: Lesen Sie mehr…

Loslassen, aber wie macht man das?

Rebound-Beziehung aus feinstofflicher Sicht

 

Loslassen ist nicht einfach.

Kommt ein Mann mit Bindungsangst zurück? Wenn jemand trotz Liebe sich zurückzieht, sich trennt, on-off sich mal zuwendet und dann abrupt wieder abwendet, fragt sich die Partnerin: Kommt jemand mit Bindungsangst zurück? Mehr dazu: Bindungsängstler loslassen

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Engpass konzentrierte Therapie

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