Toxische Beziehung heilen

Eine Beziehung ist dann toxisch, wenn Lügen und Manipulation zwischen den Partnern verhindern, dass Vertrauen die Grundlage des Zusammenlebens bildet. Oft ist es besser, die Beziehung so schnell wie möglich zu beenden. Doch wie stehen die Chancen, dass eine toxische Beziehung heilen kann?

Toxische Beziehungen – Eine Herausforderung für das emotionale Wohlbefinden

Ist das nur ein Streit oder schon eine toxische Beziehung? Toxische Beziehungen sind eine Belastung für unser emotionales Wohlbefinden und unsere Lebensqualität. Lügen und Erniedrigungen haben einen schädlicheren Einfluss auf unsere Gesundheit als Rauchen und Alkohol. Jede Beziehung fängt mit rosaroten Illusionen an. Dann kommt der erste Streit. Manche ergreifen dann sofort die Flucht. Die Mutigeren sagen sich, dass Schwierigkeiten und Hindernisse mit gutem Willen und mit Kompromissen überwunden werden können. Selbst Anzeichen, dass etwas grundsätzlich nicht zu stimmen scheint, werden übersehen, weil man nicht allein sein möchte.

Anerkennung und Akzeptanz des Problems

Beziehungen können toxisch werden, wenn sie von Missbrauch, Manipulation oder ständigen Konflikten geprägt sind. Der erste Schritt zur Heilung ist, das Problem anzuerkennen und zu akzeptieren. Dazu gehört zu erkennen, dass eine toxische Beziehung nicht gesund ist und Veränderungen dringend notwendig sind. Das gilt natürlich für beide.

Oft befindet sich ein Narzisst und eine emotional Abhängige in einer toxischen Beziehung. Sie leidet darunter, er nicht. Deshalb ist der Leidensdruck, eine der wichtigsten Antriebe für Veränderung, sehr ungleich verteilt. Paartherapien kommen nicht zustande oder werden nach einem halbherzigen Versuch frühzeitig abgebrochen, weil er meint: „Ich bin nur hier, weil Du mit Deinem Leben und mir nicht zurechtkommst. Ich brauche keine Therapie.“

Die entscheidende Frage ist: Wie groß ist die narzisstische Tendenz? Ist sie sehr ausgeprägt, dann ist die Bereitschaft zu Beziehungsarbeit nicht vorhanden. Dann geht es nicht mehr um das Heilen einer toxischen Beziehung, sondern um den Ausstieg: Also Trennung von einem Narzissten.

Grenzen setzen und Kommunikation stärken

Grenzen setzen Eine toxische Beziehung kann oft aufgrund von unklaren oder fehlenden Grenzen entstehen. Es ist wichtig, sich selbst und seine eigenen Bedürfnisse zu verstehen und zu kommunizieren. Klare Grenzen setzen und eine offene und ehrliche Kommunikation aufbauen kann dazu beitragen, dass die Beziehung gesünder wird.

Emotionale Abhängigkeit wird meist als selbstlose Liebe verstanden. Aber man kann einen anderen nur dann lieben, wenn man sich selbst liebt. Eine gesunde Balance zwischen selbstloser Liebe zum Partner und der selbstbewussten Treue zur eigenen Individualität kann nur durch Reibung zwischen den Partnern erreicht werden. Dazu gehört Mut und – ja – Arbeit. Beziehungsarbeit ist Arbeit. Und das fällt schwer.

Dem eigenen Partner, den man so sehr liebt, Grenzen zu setzen fällt besonders am Anfang einer Beziehung schwer. Weil man selbst so verliebt ist, lässt man dem Partner vieles durchgehen. Man scheut die Auseinandersetzung, wenn man auf seinem eigenen Urteil und den eigenen Bedürfnissen bestehen würde. Dem Partner zuliebe sieht man gemeinsam einem Film an, der einem nicht gefällt. Um die Harmonie nicht zu stören, verleugnet man die eigenen Wünsche. Es fängt oft mit kleinen Dingen an. Dabei wären sie eine Chance, Grenzen zu setzen.

Wenn man nicht von Anfang an Grenzen setzt, dann wird es immer schwerer. Man gerät in eine Abhängigkeit und der Partner bekommt gar nicht nicht die Chance, einmal eigene Bedürfnisse hintenan zu stellen oder kreativ um einen für beide passenden Kompromiss zu ringen.

Konstruktiv streiten

Meinungsverschiedenheiten und Streit sind in jeder Beziehung vorhanden, Konflikt sind normal. Es geht nicht darum, Streit zu vermeiden, sondern so zu streiten, dass immer klar ist: Der Respekt vor dem anderen wird nicht in Frage gestellt. Die Wahrheit beginnt zu zweit. Ich sehe aus meiner Perspektive und du siehst aus deiner Perspektive. Wenn wir uns austauschen, dann können wir gemeinsam unsere Perspektive erweitern und finden völlig neue Lösungen für den Konflikt. Es geht nicht darum Recht zu haben, sondern um eine Lösung zu ringen.

Selbstreflexion und persönliches Wachstum

Innerer Unruhe Achtsamkeit schenken Um eine toxische Beziehung zu heilen, ist es essentiell, sich selbst zu reflektieren und an persönlichem Wachstum zu arbeiten. Es ist wichtig, herauszufinden, warum man sich auf eine toxische Beziehung eingelassen hat und welche eigenen Muster und Glaubenssätze hierbei eine Rolle spielen. Durch Selbstreflexion können wir unsere eigenen Bedürfnisse und Grenzen besser verstehen und uns für gesündere Beziehungen öffnen.

Schuldgefühle gegenüber dem Partner

In einer toxischen Beziehung wird mit Schuldgefühlen gespielt. “Ich bin okay, du bist nicht okay.” Es fehlt die Augenhöhe. Wer Schuldgefühle beim anderen erzeugt, stellt sich über ihn. Da hilft nur die Bereitschaft zur gewaltfreie Kommunikation. Der wichtigste Grundsatz der gewaltfreien Kommunikation ist, dass man über seine eigenen Gefühle spricht. Nicht: „Du hörst mir nie zu!“ oder „Du jammerst immer!“ sondern: „Vorhin hatte ich das Gefühl, du hörst mir nicht zu. Da fühlte ich mich alleingelassen.“ oder „Wenn du dich über etwas beklagst, dann fühle ich mich unwohl. Ich weiß dann gar nicht, wie ich darauf reagieren soll. Ich fühle mich einfach überfordert.“

Unerfüllbare Erwartungen vergiften das Beziehungsglück

Oft sind in einer toxischen Beziehung unerfüllbare Erwartungen vorhanden. Wenn man erwartet, dass der Partner einen glücklich macht, dann ist das allein schon das perfekte Rezept für eine unglückliche Beziehung. Aber wir suchen uns unsere Erwartungen nicht aus. Vieles haben wir bewusst oder unbewusst von unseren Eltern übernommen. Wenn Erwartungen nicht erfüllt werden führt das zu Enttäuschungen. Wenn man auf die durch die eigenen Erwartungen entstandenen Wünsche verzichtet, dann wird man unglücklich. Zu den eigenen Bedürfnissen zu stehen, erfordert Mut. Es ist ein langer Lernprozess die eigenen Erwartungen zwischen den Partnern zu besprechen und Realistisches von Unrealistischem zu unterscheiden, um die Wünsche beider unter einen Hut zu bekommen.

Oft sind als destruktive Glaubenssätze tief im eigenen Feinstoffkörper verankert sind. Sie wirken wie Blockaden für die eigene Lebensenergie. Mit einer Feinstofftherapie kann man die feinstofflichen Blockaden und Verletzungen auflösen. Glaubenssätze sind im Feinstoffkörper wie Fremdkörper. Wenn sich die entsprechenden Blockaden lösen, kann man die entsprechenden Glaubenssätze loslassen.

Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen

Manchmal ist es schwierig, eine toxische Beziehung alleine zu heilen. In solchen Fällen kann es sehr hilfreich sein, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Ein Therapeut oder Berater kann einem helfen, die Dynamik der Beziehung zu verstehen, positive Veränderungen zu fördern und mögliche negative Muster zu durchbrechen. In der Feinstofftherapie werden die optimalen Bedinungen dafür geschaffen, dass die Selbstheillungskräfte sich entfalten können. Diese Kräfte wirken immer, auch wenn man noch keine Therapie begonnen hat. Aber wir lassen uns oft nicht auf sie ein. Bestimmte Verhaltensmuster und Glaubenssätze kommen dem natürlichen Heilungsprozess in die Quere. In einer Feinstofftherapie entsteht eine Situation, in der alles, was das Wirken der Selbstheilungskräfte stören könnte, in den Hintergrund tritt.

Die Feinstofftherapie ist eine sehr sanfte Methode. Es mutet zunächst einmal unwahrscheinlich an, dass ausgerechnet eine behutsame Vorgehensweise schneller Resultate liefern kann; denn oft denken wir: Nur eine bittere Medizin hilft. Oft gehen wir mit anderen Menschen sanfter um als mit uns selbst. Viele Menschen sind überrascht, wie unspektakulär der entscheidende Phase in einem Heilungsprozess abläuft. Es fühlt sich so “normal” an, dass man es zunächst kaum glauben kann.

Ambivalente Gefühle in einer toxischen Beziehung

Die Gefühle in einer unglücklichen, vergifteten Paarbeziehung sind ambivalent: Sehnsucht, Angst, Wut und Mitleid wechseln sich ab und man kommt nicht zu sich. Das vegetative Nervensystem kommt nicht zur Ruhe: Man schläft nicht gut und die Lebensfreude ist verschwunden.

Ein toxischen Beziehung zwingt einen dazu, sich selbst neu kennenzulernen und herauszufinden, was man will. Oft hat die abhängigere Person sich so sehr auf den Partner eingelassen, dass ihre eigenen Bedürfnisse völlig vernachlässigt wurden. Sie hat dabei ihre eigene Identität vergessen.

Feinstofftherapie kann dabei helfen toxische Gefühle, Angst und Scham zu verarbeiten. Alte Verletzungen loszulassen ist nicht einfach. Man kann es nicht machen, es ist ein Prozess. Eine Feinstofftherapie hilft Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen wiederherzustellen und positive Entscheidung für ein Leben eine gesunde Beziehung treffen zu können. Ein ruhiges Vertrauen in die eigene Kraft, ein Gefühl von Geborgenheit ist die natürliche Begleiterscheinung, wenn die Störung im Feinstoffkörper aufgelöst ist. Die Verbindung zum eigenen Wesenskern wird wieder erlebt und man kann wieder vertrauensvoll in die Welt blicken.

Eine toxische Beziehung eine gesunde Beziehung zu verwandeln, erfordert, dass alte Verletzungen heilen. Das beinhaltet die Verarbeitung von Trauma, Schmerz und Verlust, sowie die Entwicklung von förderlichen Bewältigungsstrategien und die Wiederherstellung des Selbstwertgefühls.

Die Heilung einer toxischen Beziehung kann durch die Aktivierung der Selbstheilungsprozesse in einer Feinstofftherapie unterstützt werden. Zu Beginn einer Feinstofftherapie kann man oft nicht unterscheiden, ob es besser für einen ist, in der Beziehung zu bleiben oder das Ende der Beziehung zu akzeptieren. Wenn eine Unordnung im Feinstoffkörper ist, dann hat man keine verlässliche Verbindung zu seiner eigenen Intuition. Jede Entscheidung fällt einem deshalb schwer. Wenn die Ordnung im Feinstoffkörper wiederhergestellt ist, dann fallen auch wichtige Entscheidungen leicht. Der wichtigste Tipp, wenn Sie nicht wissen, ob die Beziehung noch geheilt werden kann oder nicht: Sorgen Sie als erstes für sich selbst. Erst wenn man zu sich selbst kommt, ist man wirklich in der Lage, schwerwiegende Entscheidungen zu treffen.

Wie eine Therapie helfen kann, emotionale Abhängigkeit zu überwinden: Feinstofftherapie